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Tarifrunde der Länder

Warnstreiks in ganz Bayern

Im Rahmen des Hochschulaktionstags kamen am 20. November in ganz Bayern Beschäftigte im Geltungsbereich des TV-L (Unis, Hochschulen, Schulen etc) und studentische Beschäftigte zusammen, um für mehr Lohn bzw. einen Tarifvertrag zu streiken. Aufgerufen hatten GEW und ver.di

Neben den Beschäftigten aus Universitäten, Hochschulen, Schulen und anderen Einrichtungen des Freistaats Bayerns, die 10,5% mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro forderten, trugen auch zahlreiche studentische Beschäftigte und Tutor:innen ihre Forderung nach einem Tarifvertrag auf die Straße.

In München, Augsburg, Erlangen, Würzburg und Bamberg gingen Beschäftigte für bessere Löhne und – im Falle der studentischen Beschäftigten – für einen TVStud auf die Straße. Sie setzten dabei ein eindrucksvolles Zeichen, das in den nächsten Wochen noch eindrucksvoller werden dürfte!

In München beteiligten sich dabei ca. 2.000 Kolleg*innen, in Erlangen 400, in Augsburg, wie in Würzburg ca. 200, in Bamberg 60 Kolleg*innen.

Wir sagen es ganz deutlich: Wir werden so lange auf die Straße gehen, bis die Arbeitgeber ein vernünftiges Angebot vorlegen. Und so lange wird es heißen: Heute ist kein Arbeitstag – heute ist Streiktag.

Vielen Dank an die streikenden Kolleg*innen!

Auch am 21. November streikten Kolleg*innen in Erlangen und Würzburg. Die GEW rief erneut Studentische Beschäftigte und Kolleg*innen aus dem Geltungsbereich des TV-L auf. Auch hier kamen hunderte Kolleg*innen zusammen und machten deutlich, wofür sie einstehen: 10,5%, mindestens aber 500 Euro – und im Falle der studentischen Beschäftigten: Endlich einen Tarifvertrag!

Kontakt
Sebastian Jung
Gewerkschaftssekretär im Organisationsbereich Schule (Nordbayern)
Adresse c/o GEW Sozialpädagogisches Büro, Kornmarkt 5-7
90402 Nürnberg
Telefon:  0911 23426742
Mobil:  0160 6972565