GEW Bayern
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bfzKein konkreter neuer Gesprächstermin vereinbart!

Die GEW fordert Schluss mit der Hinhaltetaktik und Beginn von ernstgemeinten Tarifverhandlungen!

08.07.2021

Ergebnisse der Gespräche mit Arbeitgeber

Im Februar dieses Jahres hatte die GEW die Geschäftsleitung zu Tarifverhandlungen aufgefordert und Termine im März vorgeschlagen. (siehe dazu Tarifinfo Februar 2021 bfz: GEW Bayern (gew-bayern.de).

Erstes Gespräch

Ende April kam es dann zu einem ersten Gespräch der GEW-Spitze mit der Geschäftsleitung des bfz. Darin wurden von der GEW nach einer kurzen Vorstellung der neuen Landesvorsitzenden Martina Borgendale erste Gedanken zu möglichen Bestandteilen eines Entgelttarifvertrags von der GEW eingebracht. U. A. wurde auf die fehlende Berücksichtigung von betrieblichen Erfahrungen beim Entgelt sowie auf eine Besserstellung ggü. dem für allgemeinverbindlichen Tarifvertrag Weiterbildung hingewiesen. Am Ende wurde ein weiterer Gesprächstermin vereinbart.

Neue GEW-Kampagne

Zwischenzeitlich startete die GEW ihre Kampagne „Klappenkampf“ unter dem Motto „Mach die Klappe auf!“ denn „Du bist wertvoll!“ (siehe www.Ich.Du.Wir.GEW.de und www.klappenkampf.de).

Zweites Gespräch

Mitte Juni fand nun auch dieses Gespräch statt. Hier eröffnete gleich zu Beginn die Arbeitgeberseite der GEW, dass sie an Tarifverhandlungen und weiteren Gespräche nicht interessiert seien. Die GEW- Vertreter*innen verwiesen wiederholt auf die Vereinbarung, zur Aufnahme von Tarifverhandlungen von Februar 2020. Dann kam die Corona-Krise dazwischen. Nach längerer Diskussion wurde zwar vereinbart, ein weiteres Gespräch bis Ende Juli in Betracht zu ziehen, ein konkreter Termin wurde jedoch nicht festgelegt.

GEW Tarifkommission

Das empörte die bfz-Kolleg*innen, die meisten Betriebsratsmitglieder. Sie bezeichneten das Verhalten des Arbeitgebers als Hinhaltetaktik. Sie verwiesen auf ähnliche Erfahrungen, die ihnen aus anderen Situationen beim bfz durchaus bekannt sind. Ein Kollege meinte dann empört „Die verar… uns doch nur!“ Ein anderer fügte hinzu: „Hier müssen nun weitere Aktionen folgen. Der Arbeitgeber muss begreifen, dass er so nicht uns umgehen kann.“

Einigkeit bestand in der Tarifkommission, dass die Kampagne www.klappenkampf.de verstärkt werden muss. Hier sind die Kolleg*innen in weiteren Standorten gefordert.

An alle Kolleg*innen, die noch nicht GEWerkschaftsmitglied sind, wurde der eindringliche Appell gerichtet: Jetzt erst recht GEW-Mitglied werden und damit eine klare Botschaft an die Arbeitgeber geben, die heißt: „Verhandelt endlich ernsthaft mit der GEW über einen Tarifvertrag. Wir sind es wert! Von schönen Worten für unser tägliches Engagement können wir uns Nichts kaufen!“

Sollte es notwendig werden, durch Warnstreiks Tarifverhandlungen zu erzwingen, haben nur GEW-Mitglieder Anspruch auf Streikgeld!

Die GEW kämpft mit mehr als 280.000 Mitgliedern für faire Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und sichere Arbeitsverträge.

Doch das geht nur gemeinsam! Jedes einzelne Mitglied in der Gewerkschaft trägt dazu bei, den Arbeitsalltag für alle ein wenig leichter zu machen.

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