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Lehrer*innenarbeitslosigkeit: Bessere Personalplanung und reformierte Lehrer*innenbildung notwendig!

20.07.2017

Gute Bildungsangebote und guter Unterricht gelingen nur, wenn gut qualifizierte Lehrer*innen dauerhaft beschäftigt werden.

Allein jetzt im Juni 2017 haben sich in Bayern rund 2000 Lehrerinnen und Lehrer arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet.  Zusätzlich zum bereits bestehenden Lehrer*innenmangel an bayerischen Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen weist die aktuelle Bertelsmannstudie zum Schülerboom nach, dass wir alleine für die Grundschulen bundesweit 24.000 zusätzliche Lehrer*innen bis 2025 benötigen. Nach Auffassung der Bildungsgewerkschaft GEW müssen endlich Perspektiven für die betroffenen Lehrkräfte geschaffen werden. Dies sei das Gebot der Stunde.

Für die Bildungsgewerkschaft steht fest: Befristete Arbeitsverträge führen zu Unsicherheit und zu berechtigten Sorgen über Arbeitslosigkeit, Krankheit und die Alterssicherung. Auf der einen Seite massiver Lehrer*innenmangel, auf der anderen Seite arbeitssuchend gemeldete Pädagog*innen -  eine Situation, die für die GEW nicht mehr nachvollziehbar ist.  

 

Die gesamte Pressemitteilung entnehmen Sie bitte dem Dokument in der rechten Spalte.

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