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Seminar über verbrannte politische und wissenschaftliche Literatur mit Michael Schätzl

Seminar im Rahmen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit (gba) der GEW Bayern

Seminar über verbrannte politische und wissenschaftliche Literatur mit der Münchner Freiheitsbibliothek. Die GEW-Bayern erinnert zusammen mit der „Münchner Freiheitsbibliothek“ an die verbrannte politische und wissenschaftliche Literatur vor 1933

Aus verbrannten Büchern lesen – ein Lesebuch zur Bücherbrennung am 10. Mai 1933

Es waren nicht nur die großen Romane, die im Mai 1933 in den deutschen Universitätsstädten feierlich verbrannt wurden. Nicht nur Feuchtwangers „Erfolg“,  Döblins „Berlin Alexanderplatz“ oder Heinrich Manns „Untertan“ sollten verschwinden, sondern noch im größeren Maß politische und wissenschaftliche Autor*innen: Aus den Schulen und Hochschulen sollte der „undeutsche Geist“ vertrieben werden, in der Politik jedes fortschrittliche Denken außerhalb der NSDAP. Dem Widerstand gegen Diktatur, Militarismus und Rassismus drohte Arbeitslosigkeit, Gefängnis, Konzentrationslager, Ermordung und Exil.

Die „Münchner Freiheitsbibliothek“ stellt zwischen Mai 2022 und Mai 2023 auf der Homepage der GEW-Bayern zwölf Menschen vor, deren Haltungen auch heute noch zu bedenken sind, wenn gewerkschaftliche Standpunkte gefunden werden müssen.

Im April 2023 werden Christine Mittlmeier, Michael Schätzl und Wolfgang Winter von der „Münchner Freiheitsbibliothek“ dazu ein GEW- Seminar mit anschließender öffentlicher Lesung veranstalten. Das Lesebuch "Aus verbrannten Büchern lesen" erscheint im Frühjahr.

Weitere Informationen folgen bis zum 1. Februar 2023

Termin
Veranstaltungsort
München