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CoronaSchnelle Impfmöglichkeit für Beschäftigte in Schulen und Kitas

Angesichts der Infektionslage und der Tatsache, dass das Risiko von Impfdurchbrüchen steigt, je weiter die letzte Impfung zurückliegt, fordern wir unkomplizierte Impfmöglichkeiten für Lehrkräfte und Beschäftigte in allen Einrichtungen der Bildung und Sozialen Arbeit.

17.11.2021

„Immer mehr Kolleginnen und Kollegen fragen mich als Personalrat an. Sie machen sich Sorgen um die eigene Gesundheit. Ihre zweite Impfung liegt schon ein paar Monate zurück, einen Booster-Termin bekommen sie aber noch nicht. Das Risiko von Impfdurchbrüchen und damit verbundenen schweren Verläufen der Krankheit steigt mit dem Alter. Angesichts der aktuellen Infektionszahlen halte ich die Sorgen für sehr berechtigt“, meint Florian Kohl, stellvertretender Vorsitzender der GEW und Mitglied im Hauptpersonalrat.

„Alle Beschäftigten im Bildungsbereich stehen jetzt im Fokus. Wir müssen das Thema Gesundheitsschutz wieder nach oben schieben. Die Impfung schützt, aber eben nicht so lange wie erhofft. Wir benötigen deshalb für unsere Kolleginnen und Kollegen schnell unkomplizierte Impfmöglichkeiten, wo immer möglich sogar vor Ort. Wenn wir Schulen und Kitas offenhalten wollen, muss das umgehend passieren“, sagt Martina Borgendale, Vorsitzende der GEW in Bayern.