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Umfrage unter HFL und HPUDie Belastungen nehmen zu

Bei einer von der Bildungsgewerkschaft GEW Bayern initiierten Umfrage unter heilpädagogischen Förderlehrer*innen und heilpädagogischen Unterrichtshilfen kamen wichtige Erkenntnisse zum Vorschein.

04.02.2021

Von den etwa 2.000 Beschäftigten haben ein knappes Drittel an der Umfrage teilgenommen. Mehr Verwaltungsaufwand, komplexere Förderbedürfnissen, eine anspruchsvollere Elternarbeit und immer weniger qualifiziertes Personal sind die zentralen Erkenntnisse der Umfrage.

Bereits im April des vergangenen Jahrs startetet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern einen Fragebogen mit dem Titel: „Was belastet heilpädagogische Förderlehrer und heilpädagogische Unterrichtshilfen in bayerischen Förderzentren und Förderschulen?“

Dazu Brigitte Düll, für die GEW Mitglied im bayerischen Hauptpersonalrat: „Über die große Teilnahme so vieler Kolleginnen und Kollegen haben wir uns natürlich gefreut. Wann haben sich denn mal fast 1/3 einer Beschäftigungsgruppe derart qualifiziert zu Ihrem Arbeitsumfeld äußern können. Aus dem Fragebogen nehmen wir viele Forderungen mit, die wir in den nächsten Jahren umzusetzen versuchen.“

Besonders hervorzuheben ist, dass oftmals gar nicht so klar ist, was die Kolleg*innen anstrengt. Neben den tatsächlichen gestiegenen Anforderungen durch veränderte und komplexere Förderbedürfnisse und einer veränderten Elternarbeit, sind es oft diffuse Bereiche, die zu einer Überlastung führen. Forderungen aus der Umfrage, lassen sich einige ableiten.

Dazu Düll weiter: „Neben einer gerechteren Bezahlung, also der Gleichstellung mit den Fachlehrer*innen geht es uns auch um die Reduzierung der viel zu hohen Pflichtstundenmaße. Hinzu kommt, dass wir qualifizierte und differenzierte Fortbildungsangebote bauchen, um den steigenden Herausforderungen gerecht zu werden.“

Die Auswertung der Umfrage finden Sie hier und in der downloadspalte: 

Dort sind auch weitere Forderungen der Berufsgruppe dargestellt.