GEW Bayern
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Raul Vitzthum

Bewerbung als stellvertretender Vorsitzender

 

Mein Name ist Raul Vitzthum, ich bin 44 Jahre alt und seit 2001 Mitglied der GEW. Beruflich bin ich bei ARBEIT und LEBEN in Bayern, in Weiden in der Oberpfalz als Bildungsreferent tätig. Zurzeit führe ich verantwortlich ein bayernweites Projekt zur Grundbildung für Arbeitnehmer*innen durch.

Ich kandidiere für die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden der GEW Bayern beziehungsweise für den Landesvorstand.

In der GEW Bayern bin ich Kreisvorsitzender in der nördlichen Oberpfalz, im Vorstand des Bezirksdelegiertenausschuss der Oberpfalz und im Vorstand der Landesfachgruppe Erwachsenenbildung. Außerdem war ich in Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung als Delegierter der GEW Thüringen aktiv.

Ich bin seit dem Ende meines Studiums in verschiedenen Projekten im Bereich der Erwachsenenbildung, zumeist in Thüringen, beschäftigt gewesen. Neben Studium und Berufstätigkeit war ich in verschiedenen Ehrenämtern, z.B. im Studierendenrat meiner Hochschule oder als Kulturvereinsvorstand tätig.

Als Diplompädagoge mit einem zusätzlichen betriebswirtschaftlichen Abschluss kenne ich die Sorgen und Nöte der Kolleg*innen in den verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und die oftmals prekären Arbeitsbedingungen.

Meine Aufgaben als stellvertretender Vorsitzender sehe ich primär in der Entwicklung von gewerkschaftlichen Strukturen außerhalb der großen Städte. Regionalisierung heißt für mich, dass es für alle Mitglieder Ansprechpartner*innen vor Ort gibt, die schnell und unkompliziert zu gewerkschaftlichen Fragen beraten können.

Einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich in Fragen der Digitalisierung. Als Gewerkschaft müssen wir es schaffen, die Digitalisierung aus Arbeitnehmersicht zu denken, Auswüchse prekärer Arbeitsverhältnisse, die aus einem neoliberalem Gesellschaftsverständnis heraus entstanden sind zu bekämpfen und klare gesetzliche und betriebliche Regelungen durchzusetzen.

Eine weitere Aufgabe sehe ich in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit vor Ort, also in den Kreisverbänden. Ich sehe sie als eine zukünftige Hauptaufgabe zur Mitgliederbindung und zur Mitgliedergewinnung. Bildungsveranstaltungen haben, zumindest in der nördlichen Oberpfalz, immer zu stabilen Neuaufnahmen geführt oder es gelang immer wieder aus gewerkschaftlicher Bildungsarbeit heraus einen Betriebsrat zu gründen.

Ich bin überzeugt, dass mit klaren Zielen, solidarischer Zusammenarbeit, transparenten Entscheidungen sowie vor allem offener und ehrlicher Kommunikation gelingen kann, vorhandene Friktionen in der GEW zu überwinden und sie zu einer attraktiven Gewerkschaft für alle Mitglieder zu entwickeln.

Foto: privat