GEW Bayern
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Manfred Doetsch

Ich bin 1946 geboren, seit 1976 GEW-Mitglied und seit acht Jahren in Rente. Von 1979 bis 1992 habe ich mich in der Landesfachgruppe (LFG) Kaufmännische Schulen in Bremen engagiert. Anschließend nahm ich regelmäßig an den Sitzungen der LFG Berufliche Schulen der GEW Bayern teil. Mehrere Jahre habe ich das Mandat im Bundesfachgruppenausschuss Kaufmännische Schulen wahrgenommen. Als einer der wenigen TV-L-Vollzeitlehrkräfte in den Berufsschulen wurde ich in die Landestarifkommission und Bundestarifkommission-L entsandt. Wertvoll waren auch die 13 Jahre im Schulpersonalrat der Berufsschule II in Traunstein.

Im Landesvorstand, dem ich von 2014 bis 2017 angehörte, möchte ich in erster Linie die Interessen der Seniorinnen und Senioren wahrnehmen. Seit wir einen Landesausschuss für Seniorinnen und Senioren gegründet haben, gelingt dies leichter als in der Vergangenheit. Die personelle Anbindung im Landesvorstand soll den Stellenwert unserer älteren Mitglieder verdeutlichen. Gemeinsam schaffen wir Angebote, um die Altersgruppe 60plus in der GEW zu halten. Beispielsweise führten wir mehrere Fachtagungen und acht Bildungsfahrten durch, die großen Anklang fanden. Für 2020 ist eine weitere Bildungsfahrt nach Essen geplant. Außerdem fand mindestens einmal jährlich ein Computerkurs für Senior*innen in München statt. Dies geschieht nun auch in Nürnberg.

Ein Blick auf unsere Mitgliederstruktur und die demografische Entwicklung zeigt mir, dass der Weg noch mehr zur tariffähigen Gewerkschaft führen muss. Höhere Tarifergebnisse führen grundsätzlich auch zu höheren Renten. Dauerhaft prekäre Beschäftigung zieht Altersarmut nach sich. Die GEW Bayern sollte alle Bildungsbereiche und Generationen sowie diejenigen, die nicht bzw. nicht mehr im Erwerbsleben stehen, im Blick haben.

Foto: privat