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Arbeitsbelastung der Lehrkräfte Wer den Lehrkräftemangel nicht ausgleichen kann, muss die Stundentafel kürzen!

Aufgrund der zunehmend desaströsen Personalsituation an vielen Schulen Bayerns, schlägt die Bildungsgewerkschaft GEW eine vorübergehende Reduzierung des Unterrichts vor.

10.05.2019

Zur aktuellen Situation die Sprecherin der GEW-Landesfachgruppe Grund- und Mittelschulen, Ruth Brenner: „In vielen Regierungsbezirken kann der aktuelle Lehrerbedarf bei weitem nicht mehr gedeckt werden. Kolleginnen und Kollegen berichten uns, dass zunehmend mehr Studierende und Drittkräfte eingesetzt werden, teils mit hohen Unterrichtsverpflichtungen. Die Situation hat sich auch unter dem neuen Kultusminister nicht verbessert. So kann es nicht weitergehen“, resümiert die Gewerkschafterin.

Die Bildungsgewerkschaft bringt nun einen neuen Gedanken ins Spiel: Da die Belastungen der Kolleg*innen nicht reduziert werden und sogar immer neue Aufgaben hinzukommen – zu nennen ist hier beispielsweise die übereilte Einführung des Pflichtfaches Informatik in den Mittel- und Förderschulen ab dem kommenden Schuljahr – muss in Zeiten des Lehrkräftemangels ein Umdenken stattfinden. Einen konkreten Vorschlag hat die GEW auch.

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