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TV-LGewerkschaften bereiten weitere Streiks vor

Nachdem die Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde nicht zum Einlenken bereit waren, bleibt den Beschäftigten nur noch, von der Arbeit fern zu bleiben. Auch die GEW Bayern bereitet weitere Warnstreiks vor.

15.02.2019

Es ist eine Schande, dass die Arbeitgeber bei jeder Verhandlungsrunde dasselbe Spiel treiben! Sie provozieren jedes Mal und hoffen immer wieder aufs Neue, dass die Beschäftigten dieses Mal nicht auf die Straße gehen, aber sie werden merken, dass sie sich getäuscht haben!

Nachdem die Arbeitgeber auch bei den letzten Gesprächen kein Angebot für eine angemessene Lohnerhöhung im TV-L vorgelegt haben, bleibt den Gewerkschaften nur noch, mit Warnstreiks deutlich zu machen, dass ihnen ihre Forderungen ernst sind. Deswegen bereiten GEW und ver.di in Bayern gemeinsame Streikaktionen vor, um den Arbeitgebern vor der letzten geplanten Verhandlungsrunde eine deutliche Warnung zukommen zu lassen. Nur wenn viele Beschäftigte die Arbeit niederlegen und an den Demonstrationen und Kundgebungen teilnehmen, wird dies Eindruck auf die Arbeitgeber in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) machen.

In Bayern werden nicht nur die Beschäftigten an den Universitäten auf die Straße gehen, sondern es werden auch die angestellten Lehrkräfte zu Warnstreiks aufgerufen. Unterstützt werden sie dabei auch von Delegationen aus Betrieben, die den TV-L anwenden.

Solidarität notwendig –Streiks unterstützen!

Die GEW Bayern wird ihre Mitglieder in den nächsten Tagen über die geplanten Aktionen informieren und die offiziellen Streikaufrufe veröffentlichen. Gefragt sind aber auch verbeamtete Kolleg*innen und Beschäftigte bei der evangelischen Kirche: Auch sie profitieren von einer Gehaltserhöhung im TV-L, auch wenn sie nicht streiken dürfen.

Anton Salzbrunn, Vorsitzender der GEW Bayern zeigt sich zuversichtlich: „In den letzten Tarifrunden beteiligten sich kontinuierlich immer mehr Beschäftigte, auch aus den bayerischen Schulen. Ich gehe auch diesmal davon aus, dass unsere Kolleg*innen auch ihre Kolleg*innen in den Betrieben und Schulen motivieren, in der Tarifrunde mitzumachen!“

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