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GEW-Forderungen gegen Lehrkräftemangel

Auf dem Informationsblatt "GEW-Forderungen gegen Lehrkräftemangel" hat die GEW noch einmal ihre Forderungen zum Lehrkräftemangel an Grund-, Mittel- und Förderschulen zusammengefasst.

28.04.2017

Kurzfristige GEW-Forderungen:
Die höchst zweifelhafte externe Evaluation ist zu stoppen und des Lotsensystems von GS-Lehrkräften an Gymnasien und Realschulen ist an Real- und Gymnasiallehrkräfte zu übergeben!
Allein im Lotsensystem sind die Stunden von ca. 135 Stellen gebunden, die sich sofort für die Deckung der größten Personallücken einsetzen ließen.


Mittelfristige GEW-Forderungen:
Die bisher zu wenigen und mit zu schlechten Arbeitsbedingungen ausgestatteten „Umschulungen“ für arbeitssuchende Gymnasial- und Realschullehrer*innen für die Arbeit in GS, MS und FöS müssen dringend verbessert und deutlich ausge-baut werden.


Langfristige GEW-Forderungen
Das Eingangsgehalt muss für alle Lehrämter A13 werden und Lehrkräfte sind für Schulstufen statt für Schularten auszubilden, damit sie in mehreren Schularten einsetzbar sind.
Zudem fordert die GEW die sofortige Aufhebung der Zulassungsbeschränkungen für das Studium des Lehramts Sonderpädagogik und begrüßt den angekündigten Ausbau der entsprechenden Lehrstühle.

 

// Die GEW Bayern fordert das Kultusministerium dazu auf, diese unhaltbaren Zustände endlich zu beheben. Zudem muss neben der Unterrichtsversorgung auch die Qualität des Unterrichts im Blick bleiben. Erziehung und Bildung sind weit mehr als die bloße Gewährleistung von stattfindendem Unterricht – doch für Arbeitsgemeinschaften, Differenzierungen oder individuelle Förderung fehlen ausgebildete Lehrkräfte. //

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