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CoronapandemieGEW-Erfolg: VHS Erlangen zahlt Ausfallhonorare

Die Stadt Erlangen zahlt den Kursleiter*innen ihrer Volkshochschule und Honorarkräften anderer städtischer Einrichtungen für drei Wochen des Sommersemesters die Honorare weiter.

27.04.2020

Einen entsprechenden Brief hatte der GEW-Kreisverband Erlangen und die Dozent*innenvertretung der VHS an den Oberbürgermeister gestellt. Die Erlanger Linke hatte dies in einem Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage in den Stadtrat eingebracht.
Auch wenn die weitergehenden Forderungen des GEW-Kreisverbands und der Dozentenvertretung abgelehnt wurden ist der Stadtratsbeschluss, zumindest bis zum 19.04.2020 ausgefallene Honorare auf Antrag auszugleichen, zu begrüßen.
Schließlich hatten die Honorarkräfte für ihre Angebote bereits umfangreiche Vorbereitungen erarbeitet.
Davon betroffen sind etwa 1.000 Dozent*innen. Für die Lehrkräfte in den Integrationskursen hat die Stadt außerdem Hilfen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz beantragt, das ermöglicht eine Weiterzahlung von 75 % der Honorare auch für den Rest des Semesters. Viele andere Volkshochschulen scheuen diesen Aufwand bisher, obwohl ihnen dadurch keine eigenen Kosten entstehen. Das Beispiel aus Erlangen kann auch als Argument für ähnliche Initiativen in anderen Städten und Gemeinden dienen. Die Unterlagen des Stadtrates findet man hier

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