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Freiheit statt Sicherheit: Risiko für Datenschutz?

Datenschutz ist wichtig. Spätestens seit den Skandalen der letzten Monate.

16.02.2009 - Elke Oestreicher, HBS

Datenschutz bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Der Schutz bezieht sich dabei auf die Erhebung, die Verarbeitung und die Nutzung personenbezogener Daten. Datenschutz soll verhindern, dass der Einzelne durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird. Deshalb impliziert der Datenschutz auch, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheidet, wem er wann welche Daten zugänglich machenwill.

 

Die Grundprinzipien des Datenschutzes sind Datensparsamkeit und Datenvermeidung, die Klärung der Frage, ob die Datensammlung erforderlich ist, und die Zweckbindung. Werden Daten gesammelt, so sind technisch-organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzeszu treffen, um so für Datensicherheit zu sorgen. Daraus folgt auch, dass Daten zu löschen sind, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Nicht mehr erforderliche Daten, die wegen gesetzlicher Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten nicht gelöscht werden dürfen, sind zu sperren.

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