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EINE BERUFSSCHULE FÜR MÄDCHEN FÜR DAS VOM IS ZERSTÖRTE KOBANÊ

16.05.2017

Kobanê, die symbolträchtige Stadt im kurdischen Teil Syriens an der Grenze zur Türkei, hat den monatelangen Angriff des sogenannten „Islamischen Staates" erfolgreich abgewehrt.

Am 26. Januar 2015 meldeten die Bewohnerinnen und Bewohner aus Kobanê:
«Ja, es ist wahr - Kobanê ist frei»
Den Namen Kobanês kennt inzwischen die ganze Welt. Doch der zum Symbol gewordene Widerstand gegen den IS hatte einen hohen Preis. Hunderte Kämpferinnen und Zivilistinnen starben, die Stadt wurde zu achtzig Prozent zerstört, über zwanzig Schulen wurden dem Erdboden gleichgemacht.



Wochenlang belagerte der barbarische IS die kurdische Stadt an der syrisch-türkischen Grenze. Die freiheitsliebenden Frauen aus dem umkämpften Kobanê mussten mit dem Gewehr in der Hand gegen die islamistischen Terroristen des IS für die Freiheit im Kanton Kobanê in Rojava (Syrien-Kurdistan) kämpfen. So sind sie zum Symbol des Widerstandes geworden. Auch im Kampf um Kobanê selbst spielten sie eine herausragende Rolle. Sogar Mütter griffen zum Gewehr, die meisten Kämpferinnen jedoch waren noch Teenager. Kobanê und der Befreiungskampf seiner Bewohnerinnen stehen für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen und für die dort schon lange praktizierte religiöse und weltanschauliche Toleranz. Kurden, Christen und Moslems, Jesiden, Alewiten und andere, Menschen unterschiedlichster Überzeugungen, verteidigten damit auch die Menschenrechte, für die wir einstehen. Kobanê ist das Symbol für den demokratischen Aufbruch in einer Region, die von Kriegen zerrüttet ist. Ein großer Teil der Geflüchteten ist in die zerstörte Stadt zurückgekehrt und lebt dort unter schwierigsten Bedingungen. Doch der Wiederaufbau hat längst begonnen. Diesen wollen wir zusammen mit Ihnen unterstützen. Mit Ihrer Spende möchten wir in Kobanê eine Berufsschule für die Mädchen aufbauen. Wir wollen die Ausbildung der tapferen Mädchen und Frauen unterstützen und fördern, die wesentlich zur Befreiung von Kobanö beigetragen haben. Sie verdienen unsere ganze Solidarität. Bitte spenden auch Sie dafür! Der Spendenstand im April 2017 liegt bei ca. 53.000 Euro.

Das Ziel für das Jahr 2017 ist die Verdopplung dieses Betrags. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen! Jeder Euro zählt. Und: tragen wir dazu bei, den um Frieden und ihre Heimat ringenden Menschen Hoffnung zu geben und ihnen damit die lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer zu ersparen.

Spendenkonto - bitte immer das Stichwort „Kobanê" angeben
Heinrich-Rodenstein-Fonds der GEW Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale
IBAN: DE88 5005 0000 0084 0001 24
BIC: HELADEFF
Für eine Spendenquittung bitte die vollständige Adresse angeben.

 

ANTWORT AUS KOBANÊ Nov. 2016, sinngemäße Übersetzung

"... Wir als Gruppe für Erziehung/Bildung im Kanton Kobanö schätzen eure Fortschritte, uns und speziell den Frauen zu helfen. Viele Frauen haben ihren Ehemann ver-loren und werden in dieser Schule für sich selber lernen und arbeiten und selbstständig werden. Wir heißen euer Projekt willkommen und sind glücklich und hoffen, es bald verwirklichen zu können. Dabei werden wir euch gerne bestens unterstützen.

Kobanê Education Board"

Schirmherren des Projekts: Herr Klaus Pleil, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Fürstenfeldbruck; Herr Hans Seidl, Bürgermeister der Gemeinde Maisach Initiatoren: Haydar lsik, Maisach; „Bewegungen zum Frieden hin e.V.", Maisach; GEW Kreisverband FFB; Bündnis „Fürstenfeldbruck ist bunt - nicht braun!"; Sozialforum Amper Fürstenfeldbruck Unterstützerinnen: Inge Ammon, FFB; Hans-Jürgen Buber, FFB; Monika Glemnitz-Markus und Herbert Markus, Gernlinden; Elisabeth Huber, Olching; Dr. Udo Mauerer, Maisach; Margot Simoneit, FFB; Esther Weinryb-Goren, Maisach; Hiltraut Wurm, Grafrath; GEW Landesverband Bayern; NGG Landesbezirk Bayern

Kontakt: sozialforumamper@gmx.de ffbbunt@gmx.de

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