GEW Bayern
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B 2 Inklusion ganzheitlich denken und verwirklichen

07.02.2014

Die GEW Bayern setzt sich für ein inklusives Bildungssystem in allen Bereichen von Bildung und Erziehung ein, in dem die Verschiedenheit aller Kinder und Jugendlichen berücksichtigt wird und entsprechende Förderungen angeboten werden. In einem ersten Schritt fordert die GEW von Politik und Gesellschaft, Inklusion qualitativ mindestens gleichwertig zur bisherigen Behindertenhilfe zu verwirklichen. Dabei ist die Wahlfreiheit der Menschen mit Behinderung jeweils eingeschlossen.

 

Dies gilt neben dem Bereich der „Schule für alle“ ebenso für folgende
Bereiche:

 

            Frühförderg./Fachdienste, Kitas, heilpäd. Tagesstätten, Werkstätten      bzw. Förderstätten, Freizeit und Wohnen

 

Die GEW entwickelt dazu in den jeweiligen Bereichen Positionen, auch in Zusammenarbeit mit Bündnispartnern, z.B. der LAG gemeinsam leben – gemeinsam lernen.

 

Die GEW warnt Kostenträger,  Arbeitgeber und politisch Verantwortliche davor, Inklusion zur Kosten- und Standardabsenkung zu missbrauchen.

 

Stattdessen fordert die GEW eine Anpassung der personellen und materiellen Voraussetzungen an die gestiegenen Anforderungen der Inklusion.

 

In diesem Sinne fordern wir:

 

·         Anpassung der bisherigen Pauschalen an die steigenden Anforderungen.

·         materielle Anreize für Träger und Beschäftigte, um die Inklusion voranzubringen.

·         Sonder- bzw. heilpädagogische und therapeutische Fachkräfte in
Regeleinrichtungen zu beschäftigen.

·         Anpassung der Fachkraftquote an die steigenden Anforderungen durch Inklusion.

·         Beteiligung des Bundes an Grundsicherung und Inklusionskosten

·         Der Landesvorstand und die anderen Gremien der GEW Bayern
werden beauftragt, diese Diskussion bei den Mitgliedern und Fach-gruppen aktiv zu unterstützen.

·         Die GEW Bayern einschließlich ihrer Gliederungen sucht Verbündete in Gesellschaft und Politik und initiiert entsprechende Netzwerke.

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