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Warnstreik an Regensburger Privatschule

12.11.2016 - red.

Etwa ein Dutzend Beschäftigte der privaten Wirtschafts- und Fachoberschule Breitschaft in Regensburg traten am Donnerstag den 10. November 2016 für zwei Unterrichtsstunden in den Warnstreik.

Damit hatte sich mehr als die Hälfte der hauptberuflichen Lehrkräfte der 1935 gegründeten Schule an der Aktion beteiligt. Die Pädagog*innen fordern einen Haustarifvertrag, der die Tarifregelungen des öffentlichen Dienstes übernehmen soll. Schon im November vor einem Jahr hatte deshalb die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Geschäftsführung der Breitschaft-Schulen zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Im Sommer kam dann die ausdrückliche Ablehnung als Antwort. Um eine Tarifbindung zu vermeiden, bot die Privatschule vielen Beschäftigten aber individuelle Gehaltserhöhungen an. Die Mitarbeiter*innen und die Gewerkschaft wollen aber ein transparentes und nachvollziehbares System, wie es auch sonst im Schuldienst üblich ist.

GEW-Landesvorsitzender Anton Salzbrunn hofft, dass es bei dem einen kurzen Warnstreik bleibt: „Wir wollen nicht, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Ausbildung behindert werden. Aber der Arbeitgeber hat wohl noch nicht geglaubt, dass viele seiner Beschäftigten hinter der Forderung stehen.“

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:

Anton Salzbrunn, Landesvorsitzender der GEW Bayern, Tel. 0176 65544036,
anton.salzbrunn@gew-bayern.de

oder

Erwin Denzler, Gewerkschaftssekretär, Tel. 015118147351, erwin.denzler@gew-bayern.de

 

 

V.i.S.d.P.: Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstraße 64, 80336 München, Tel.: 0171 6760000

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