"Herr Dr. Böhle, Sie haben es in der Hand"

 

Vor dem Münchner Rathaus protestierten streikende Kolleginnen und Kollegen heute unter dem Motto "Herr Dr. Böhle, Sie haben es in der Hand". Viele GEW-Kolleginnen und -Kollegen beteiligten sich mit selbst gemalten Transparenten und Plakaten an der Kundgebung, zu der Ver.di München aufgerufen hatte. Damit antworteten sie auch auf einen "Elternbrief", den Dr. Böhle, der ja nicht nur Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände ist, sondern vor allem auch Leiter des Personal- und Organisationsreferates der Landeshauptstadt München, an die vom Streik betroffenen Eltern der städtischen Münchner Kitas geschickt hatte. Frei nach dem Motto "Teile und herrsche" versucht Böhle in diesem Brief mittels eigenwilliger Berechnungskonstruktionen die Eltern gegen die streikenden Kolleginnen und Kollegen aufzubringen, indem er ihnen suggeriert, die Kolleginnen und Kollegen stellten überzogene und unberechtigte Forderungen.

 

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Nachdem mittags die Kolleginnen und Kollegen von Ver.di und GEW vor das Münchner Rathaus gezogen waren, hatte für den Nachmittag eine Elterninitiative zum Protest aufgerufen. Die Gewerkschaften hatten sich bereiterklärt, zu der Veranstaltung zu kommen und Rede und Antwort zu stehen. Für die GEW taten das Anton Salzbrunn und Björn Köhler. Für Ver.di sprach Heiner Birner. Auch die städtischen Arbeitgeber waren eingeladen. Aber von deren Seite ließen sich alle verleugnen und erteilten mit fadenscheinigen Argumenten Absagen. Pfiffe waren die Antwort und eine Mutter erlaubte sich den Hinweis, dass der Oberbürgermeister Reiter zwar Zeit für die Meisterfeier des FC Bayern erübrigen könne, nicht aber für Eltern und Erzieherinnen, die in Not sind. Die Beiträge aus dem Publikum der Eltern richteten sich aufgrund dieser Missachtung durch die Politiker ausschließlich an die Gewerkschaftsvertreter und drehten sich vorwiegend um die schwierige Situation der Eltern durch den Streik. Der Appell war durchgängig, endlich zu verhandeln und sich zu einigen - an beide Seiten gerichtet. Aber es wurde auch in mehreren Beiträgen deutlich, dass Eltern sehen, dass es die Arbeitgeber sind, die sich den Verhandlungen verweigern - wenn das auch leider nicht für alle gilt. Der Aufruf, sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen - durchaus ein strategisches Ziel der Arbeitgeber - wurde jedenfalls mit viel Applaus aufgenommen.

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