87,8 Prozent der GEW-Mitglieder für Tarifabschluss
In allen GEW-Landesverbänden gab es hohe Zustimmungsquoten. "Die Mitglieder haben dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, weil es einen deutlichen Zuwachs der Reallöhne bedeutet – obwohl es keine soziale Komponente gibt“, sagte Ilse Schaad, für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, in Frankfurt a. M. Die Gremien der Bildungsgewerkschaft hatten sich bereits für die Annahme des Verhandlungsergebnisses – vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder – ausgesprochen.
Damit werden die Gehälter der Beschäftigten bei einer Tarifvertragslaufzeit von zwei Jahren in drei Schritten angehoben:
- rückwirkend zum 1. März 2012 um 3,5 Prozent,
- zum 1. Januar 2013 um 1,4 Prozent,
- zum 1. August 2013 um weitere 1,4 Prozent.
Das entspricht einer Tariferhöhung von 6,42 Prozent in zwei Jahren.
Ab dem 1. Januar 2013 werden alle im öffentlichen Dienst Beschäftigten einen Urlaubsanspruch von 29 Tagen im Jahr erhalten. Besitzstandswahrung gilt für alle Arbeitnehmer, die bereits 30 Tage Urlaub haben. Künftig gilt, dass Beschäftigte mit vollendetem 55. Lebensjahr 30 Tage Urlaub bekommen. Damit wird der bis dahin gültige Tarifvertrag, der unterschiedliche Regelungen beinhaltete, abgelöst. Die Arbeitgeber hatten das Thema Urlaub kurzfristig wegen eines im März gefällten Urteils des Bundesarbeitsgerichts in die Verhandlungen eingebracht.
Quelle: www.gew.de/878_Prozent_der_GEW-Mitglieder_fuer_Tarifabschluss.html








