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GEW: Solidarität mit den Streikenden zeigen!

10.02.2017 - Björn Köhler

Auch in Bayern sind viele Kolleg*innen von den Gewerkschaften zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind jedoch auch viele Beschäftigte, die nicht direkt zum Streik aufgerufen werden können, aber von einem guten Tarifabschluss profitieren. Deswegen ruft die GEW ihre Mitglieder bei den Anwednern des TV-L und der ev. Kirche zur solidarischen Teilnahme auf.

Denn die ev. Kirche und viele Betriebe wenden den TV-L oder die Entgelttabellen des TV-L an, wenn es um die Entlohnung ihrer Mitarbeiter*innen geht. Dazu gehören u.a. die Lebenshilfe Fürth mit ihren Tochtergesellschaften (hier gilt ein gemeinsamer Haustarifvertrag von GEW und ver.di) und die Lebenshilfen Ansbach und Herzogenaurach. Auch die Beamten des Freistaates werden von einem Tarifabschluss profitieren

Lebenshilfe Fürth: Auch solidarisch auf TV-L-Demo vertreten

Deswgen fordert die GEW Bayern auch diese Beschäftigten und die verbeamteten Kolleg*innen auf, sich (soweit möglich) solidarisch an den Kundgebungen zu beteiligen um ein gemeinsames, kraftvolles Signal an die Arbeitgeberseite senden zu können. So wird am 14.02.2017 in Erlangen Kollegin Mic Clar aus der Lebenshilfe Fürth sprechen um deutlich zu machen, dass viel mehr Menschen betroffen sind, als zum Streik aufgerufen werden können.

Solidarität zeigen: In Soli-Listen eintragen

Die GEW Bayern lädt alle Menschen in ihre Streiklokale ein, die sich mit den Streikenden solidarisieren wollen. Hier gibt es die Möglichkeit, sich in Solidaritäts-Listen einzutragen, um Unterstützung für den Tarifkampf zu zeigen oder um sich über die GEW und den TV-L zu informieren.

 

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